13.01.2018

Alles was zählt ist „rosa“.

[wl] Für die Dudes Ladies II stand am zweiten Adventssonntag das erste Heimspiel im neuen Dudes-Dome an. Nachdem die Ladies schon seit längerer Zeit in der neuen Halle trainierten, war es vor allem für die beiden Coaches im letzten Training nochmals wichtig, dass sich die Ladies die Linien und die Weite des Spielfeldes einprägten.

Draußen tobte ein kalter Schneesturm und drinnen gelang es Coach Maik die Ladies heiß aufs Spiel zu machen. Schließlich wollte man Rosa und nur Rosa.

Die Ladies kamen schnell ins Spiel und starteten mit einem 13:0 Run gegen den Gegner BC-VSK Osterholz-Scharmbeck. Besonders Anais und Lena konnten ihre Stärke im Fast Break ausspielen. So endete das erste Viertel mit 13:4 für die Dudes Ladies II.

Die Damen vom BC-VSK wollten sich trotzdem noch nicht abschütteln lassen. Sie stellten ihre Mann-Mann- auf eine Zonen-Verteidigung um und machten es damit dem Dudes Ladies II etwas schwerer. Eine langsame Verteidigung der Ladies und einige Fouls in Folge brachte den Gegner innerhalbe des zweiten Viertels auf 3 Punkte ran. Coach Maik unterbrach diesen Verlauf mittels einer Auszeit, motivierte die Ladies und erinnerte sie an ihre Stärken und an das Spielsystem. Ein erneuerter 11:00 Run hängte den Gegner zur Pause ab. Spielstand zur Pause: 30:18 für die Dudes Ladies II.

Nach der Pause war es den Dudes Ladies bewusst, der rosane Spielbogen (nur für den Gewinner des Spiels erhältlich) war in Sichtweite und musste eigentlich nur noch abgeholt werden. Es fiel den Ladies II trotzdem schwer nach der Pause zurück ins Spiel und in eine enge Defense zu finden. Dadurch konnte eine Spielerin des BC-VSK innerhalb weniger Minuten zwei Dreier versenken. Dennoch wurde der Sieg nicht mehr aus der Hand gegeben. Durch den ein oder anderen Turnover und einigen schönen Give-and Go Szenen konnte das Spiel mit einem Sieg seitens der Dudes Ladies II beendet werden. Spielstand zum Ende des Spiels: 51:42 (30:18).



29.11.2017

Ladies 2 zerlegen Osnabrück

oder „Wie wir loszogen, den Bann zu brechen“, aka „Rosa rocks“

[rd] Nun gut, vielleicht ist ein 22-Punkte-Sieg kein „Zerlegen“, aber der rosafarbene Zettel [Anmerkung der Redaktion: Nach diesem Spieltag sollten nun auch die letzten Verbliebenen der Ladies 2 wissen, warum Rosa die schönste Farbe der Welt ist] war nie in Gefahr. Aber fangen wir vorne an, aka „Chronologie rocks“.

Man nehme acht spielwütige, spielerlaubte, gesunde, Uni-hinten-an-stellende und motivierte Ladies 2, einen unerschrockenen Coach F. und fahre gen Westen (Fun fact: Der Autor von „Im Westen nichts Neues“ ist übrigens in Osnabrück geboren; danke Sviti, wieder was gelernt). In diesem Negativ-Spitzenspiel galt es, laut Coach Maik „the motivator“ an die eigenen Stärken - insbesondere die Teamstärke – zu denken. Gesagt, getan, ein Mann ein Wort, widde widde wit bumm bumm. Der fulminante Start von Lena „the point machine“, Inga „the fighter“, Birte „the block“, Wiebke „the allrounder“ und Randi „the assist“ legte den Grundstein für diese eigentlich nie gefährdete rosa Auswärtsfahrt gegen extremst fair aufspielende Osnabrückerinnen (beidseitig waren Sätze zu hören wie „Nee, sorry, ich war als letzte dran, die anderen haben den Ball“ oder „Schiri pfeif doch mal, ich habe sie gefoult“.) Egal wen Coach Felix „the boss“ brachte - Sviti „the shooter“, Irina „the cool-headed“ oder Lina „the tower“ – die Ladies 2 dominierten. Ein wohlverdientes 8:24 leuchtete den Hallenbesuchern zur Viertelpause entgegen. Schacka Ladies! Details zum punktemäßigen Ausgang des zweiten Viertels dahingestellt, insgesamt ließen sich die Mädels in Blau (wir) nie einlullen von den Roten (die anderen) und brachten es zur Pause auf ein 22:34 (ja, zweites Viertel verloren, Rechengenie…). Klare und kurze (danke, Felix) Worte in der Kabine ließen keine Frage offen und kein Auge trocken: „Ich will gewinnen“. Das wollten offensichtlich alle und schwups, 37:48 nach 3 von 4 und 48:70 zum Abpfiff, auch dank eines taktisch extrem ausgeklügelten und mental hochanspruchsvollen Einwurfsystems, welches die Ladies 2 – am Vorabend erst frisch erlernt - (fast) problemlos, quasi tanzend, aufs Kunststoffparkett brachten.

Grandiose 40, naja gut, vielleicht 35 (kurze Phasen minimaler Unkonzentriertheit passieren ja nun selbst den Besten), Minuten lang konnten die Ladies 2 ihre Stärken auf und neben dem Court demonstrieren. Insgesamt eine grandiose Teamleistung. Der Bann ist gebrochen und nicht zuletzt dank konsequenter Huddelei liegt nun wieder ein rosa (ja, das ist die Gewinnerfarbe, ist nun mal so, live with it) Zettel im Dudes-Ordner (oder wo auch immer).

Kurzfassung: Alle haben gescort, alle haben gekämpft und alle haben sich das goldene M im idyllischen Bad O. sowas von verdient – aka „Team rocks“. Ein Team, eine Farbe (und ein neuer Turnbeutel).

Rosa holten: Svitlana, Birte, Lena, Inga, Irina, Wiebke, Lina, Randi und Felix.



17.11.2017

All In - Showdown beim Tabellenführer

Pokerface war jedenfalls gefragt gegen ein körperlich robustes und dennoch treffsicheres Team aus Osnabrück.

[fm] Nachdem die vorangegangene Geburtstagsfeier des Teamcaptains am Abend zuvor aus den Knochen geschüttelt war, ging es für sieben unerschrockene Dudes in Richtung Osnabrück. Glücklicherweise dieses mal von Verkehrseskapaden verschont (Grüße nach Bremen) gelangten alle zügig ans Ziel und konnten die Halle ausführlich inspizieren. Die Karten wurden gemischt und das Spiel konnte beginnen. Gegen den auf dem Papier überlegenen Spitzenreiter, der mit Zigarre und Goldarmbanduhr am Tisch saß, zeigten die Ladies 2 dennoch schöne Spielzüge und konnten den ein oder anderen Pot für sich gewinnen.

Doch die beiden Offiziellen verteilten auch frühzeitig schlechte Hände, so dass sich die geringe Mannschaftsstärke schon frühzeitig in Foulproblemen bemerkbar machte. Davon ließen sich die Dudes allerdings nicht sonderlich beeindrucken und konnten mit verschiedenen Bluffs weiter Chips sammeln. Zur Halbzeit waren deren Stapel beider Teams fast ausgeglichen (32:34).

Das dritte Viertel gehörte zunächst den Ladies 2. Furios kamen sie aus der Kabine und Anais („You can´t guard me“) erzielte Punkt um Punkt. Zwischenzeitlich konnte sogar eine Führung erreicht werden. Tabellenführer Osnabrück rutschte mehrmals nervös und entnervt auf seinem Stuhl hin und her.

Doch jede Glückssträhne hat ein Ende. Mitte des dritten Viertels schieden zunächst Captain Randi und dann Inga aus. So musste das restliche Spiel mit fünf Spielern - und auch diese vom Spielausschluss bedroht – beendet werden. Alle Kartenspielertricks der Coaches halfen nichts, die Kartengeber hatten alles im Blick. Letztlich spiegelte der Endstand von 50:73 nicht den teilweise engen und spannenden Spielverlauf wieder.

Mit gemischten Gefühlen, aber dennoch auf das Erreichte stolz, konnte die Heimfahrt angetreten werden. Am darauffolgenden Montag konnten die gelernten Pokertricks beim Teamevent angewendet werden. Stolze Pokerqueen wurde hierbei Lena, die ihren Pokal verdienterweise mit nach Hause nehmen konnte.

 

Es spielten: Brinkmann, L.; Diestel, R.; Gebauer, B.; Graf, V.; Sahabian, A.; Schön, I.; Stiller, C.



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