09.03.2019

Sieg beim Kinderkarneval

im schönsten Sonnenschein

Wir lassen uns nicht von 12 motivierten Osterwieckerinnen blenden – die Sonne hingegen blendet schon ganz schön…

Am Sonntagmittag machten wir uns auf den Weg nach Osterwieck, bei strahlendem Sonnenschein. Dieser hörte (glücklicherweise?) auch in der Halle nicht auf – nichtsdestotrotz ließen wir uns nicht blenden und holten uns einen glorreichen Sieg zwischen kleinen Supermännern und Elfen – denn Kinderkarneval war zeitgleich auch beim aktiven SC Osterwieck.

Nun aber nochmal zum Spielgeschehen: Trainier Maik motivierte vor dem Spiel und forderte vor allem Klarheit, Verantwortung und Voll-Power. Dies setzten wir direkt um. Gleich zu Beginn spielten wir variantenreiche Offense-Systeme und kommunizierten in der Defense. Wir probierten „Red“ und ließen die Gegnerinnen nur ein ums andere Mal an der Seitenlinie vorbei huschen oder einfache Pässe machen. Das Ausboxen schien ab und an vergessen, dennoch erlangten die Osterwieckerinnen bis zur Halbzeit lediglich 12 Punkte – die Dudes Ladies hingegen 38.

Die Stimmung auf und um das Spielfeld herum war gut – zeitgleich feierten die Kinder des Ortes und ihre Eltern Karneval. Hierdurch womöglich angetrieben, war das Team aus Osterwieck motiviert und verteidigte unter dem Korb aggressiv. Dies wurde teilweise auch als „reinhacken“ bezeichnet. Kein Wunder also, dass die Dudes Ladies ganze 41x an die Linie durften. Eine Verbesserung der Freiwurfquote konnte verzeichnet werden. Von den 41 geworfenen Freiwürfen fanden 29 den Weg in den Korb (gute 70%). Im letzten Viertel trafen auch die Osterwieckerinnen vermehrt – dennoch konnte auch das letzte Viertel als gewonnen verbucht werden – und so endete die Partie 33:79.

Wir gaben durchweg Gas und spielten unser Spiel durch. Auch wenn nicht jeder Wurfversuch zu Treffern führte, oder jeder Pass ankam, so kann behauptet werden: wir haben uns bestens verkauft und mit viel Freude und Leidenschaft das Spiel dominiert.

Zum Schluss spendierte Stina eine Runde Schoko-Muffins und verabschiedete sich vorerst, um einen Auslandsaufenthalt zu machen. Der untergehenden Sonne entgegen machten wir uns im Teammobil auf den Heimweg.

Es spielten: Toni (5), Thea (6), Stina, Randi (17), Melina (2), Lina (14), Kiki (24) und Antje (11).



14.02.2019

Die Welle

Echter Basketball auf Oberliganiveau

Freudentränen über einen weiteren Sieg in der Damen-Oberliga gab es zwar nicht, aber eine Freuden-Welle an den mittlerweile Stamm-Fan-Block D15 (gleichbedeutend mit D für Dudes und 15 für 15 Fans), der sich am späten Samstag Abend zum Spielchen gegen die Weende-Mädels aus Göttingen auf ein Fan-Bierchen verabredeten.

Die Dudes Ladies hatten sich bei Acosta eine Winner-Auszeit genommen, um gegen Weende die Rückrunde mit plus10 als Heimsieg auf der Statistik zu verbuchen. Zum Ende (61 zu 51) präsentierten sich die Damen in diesem Spiel taktisch cleverer. Jeder Kampf um Ball und Gegner wurde belohnt. Falls ihr es nicht glaubt, füllt bitte die leeren Fanblocks (A, B und C) zum nächsten/letzten Heim- und Spitzenspiel der Ladies 1 am 24. März, 11 Uhr gegen Acosta Braunschweig.

Es zockte: (Punkte/Dreier/Freiwürfe) Geeske (8/2/0-2), Toni (2), Antje (3/-/1-2), Berry, Melina, Inga (1/-/1-2), Kiki (28/3/5-6), Vicky (2), Lina (7/-/1-2), Randi (10)



05.02.2019

Herzschlagfinale mit gelbem Ausgang

Losing ball, losing game in Braunschweig

[rd] Im Grunde sagt diese Überschrift bereits alles aus. Dennoch hier noch einige weiterführende und völlig objektive Informationen zum letzten Sonntag beim SC Acosta. Die Düdinnen reisten also zum Nachholhinspiel hochmotiviert nach Braunschweig, mit dem Ziel, die rosafarbene Serie fortzuführen. Dass dieses Ziel verfehlt wurde, hat sich dem aufmerksamen Leser bereits nach der Überschrift erschlossen (dieser Bericht bekommt also keine Auszeichnung für den Spannungsbogen). Zunächst sah alles nach einer glatten Sache aus. Von Anfang an führten die Düdinnen, schnell stand es 0:10 und mit einer scheinbar sicheren 12 Punkte-Führung ging es in die Halbzeitbesprechung (21:33). Das dritte Viertel ging dann auch schon mit drei Punkten verloren und dann kam, wie so oft nach dem dritten Viertel, das vierte Selbige, in dem der Vorsprung wie ein Flutschfinger in der Sauna stetig weiter schmolz. Die Tatsache, dass für Team B (wir) die letzten drei Minuten gar kein Ball mehr die Reuse passierte, war überraschenderweise auch nicht sonderlich förderlich. Schwups, Ausgleich durch Treffer mit Foul, Freiwurf sitzt, Dudes lassen sich den Ball klauen, Acosta trifft noch einen, Abpfiff, vorbei, lange Gesichter bei den Dudes, Freudentaumel bei den Acosta-Mädels (Endstand: 58:55).

Insgesamt war phasenweise durchaus Kampfgeist zu erkennen und auch die Defense „Rot“ klappte einige Male doch recht gut. Dennoch bleibt die Erkenntnis des Tages, aka. das Wort zum Sonntag: Es reicht halt nicht, 39 min zu führen, wenn die Sekunden, in denen man es nicht tut, vom Abpfiff begleitet werden.

Die insgesamt (nett ausgedrückt) bescheidene Trefferquote trug ebenso wenig wie die (nett ausgedrückt) ab und an auftretenden Fehlpässe zu einem erfolgreichen Spiel bei. Das Thema Freiwürfe ignorieren wir an dieser Stelle gekonnt und weichen aus auf die ungewohnten äußeren Gegebenheiten. Denn gerne würden wir die Niederlage auf die Löcher im Boden oder die schlechten Ringe schieben, aber all dies würde darüber hinwegtäuschen, dass wir zeitweise einfach recht unkonzentriert agierten und so die gelbe Rückreise, dann aber schon wieder mit einem Lächeln im Gesicht und voller Hoffnung, antreten mussten.

Und nun schließe ich diesen Bericht mit den das Spiel und die Situation perfekt zusammenfassenden Worten meiner zusahenden Mutter: „Das is ja doof.“

Aber: Auf, auf, Mädels und Coaches, uns bleibt das Rückspiel im Dudes Dome. Und ich bin mir sicher, danach wird es heißen „Das is ja meeeeega geil.“ 

Vielen Dank für den tierischen und menschlichen Support sagen

Antje (8), Geeske (13), Inga, Kiki (7), Lina (13), Melina, Toma, Randi (14), Vicky sowie die Coaches Maik & Felix



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