14.12.2017

Ladies I gewinnen das Heimspiel gegen den Hagener SV!

… wenn man die katastrophalen Viertel 2 (5-10) und 3 (4-20) streicht.
+++Extra: Neele gibt ihr Comeback!+++

Fotos: Peter Leuenberger (aus Saison 2016/2017) in Hagen

Man nahm sich viel für dieses letzte Spiel im Jahr 2017 vor: „Die haben wir doch letzte Saison auch geschlagen“, „Ach, die sind sicher müde von der frühen Anreise“, „Wenn wir gegen die gewinnen, sind wir auf dem 6. Platz in der Tabelle!“. 

Aber Müdigkeit war bei den Huskies aus Hagen nicht zu erkennen; im Gegenteil: Die Gäste starteten ausgeschlafen ins frühe Spiel am Sonntagmorgen und zwangen Coach CC mit einem 6-0 Run zu einer schnellen Auszeit. Diese fand die richtigen Worte, sodass dann auch das Scoren auf Lindener Seite durch vier schnelle Punkte von Geeske startete. Auch im weiteren Verlauf konnte man aus dem System trotz sehr harter (laut Refs „sauberer“) Defense einfache Punkte erzielen, wodurch das erste Viertel noch nach verschlafenem Start 16-14 gewonnen werden konnte. Im zweiten Viertel ließen die Ladies offensiv stark nach, was vielen hektischen Einzelaktionen geschuldet war. Jedoch war die Lindener Defense so stabil, dass trotz schwacher Punkteausbeute in diesem Viertel nur zehn gegnerische Punkte zugelassen wurden und es so mit einem Rückstand von drei Punkten in die Kabine ging. 


Man wollte nach der Halbzeitpause wieder wach ins Spiel einsteigen, was jedoch nicht klappte. Zu oft wurde der Ball gegen die Presse der Gegner verloren (gefühlt 100 Turnover), was im Gegenzug zu vielen einfachen Korblegern der Huskies führte.  Insgesamt kam man einfach nicht mit der harten Verteidigung klar, sodass man in Viertel 3 nur einen einzigen Feldkorb erzielte. Andererseits kam wieder die Freiwurfschwäche bei den Ladies zum Vorschein: So trafen die Dudes im gesamten Spiel nur ca. 25% von der Linie und ließen insgesamt 14 Freiwürfe liegen. 

Mit einem 19 Punkte-Rückstand ging es dann also ins letzte Viertel. Dieses starteten die Ladies mit einem 12-2 Run und man war auf einmal wieder mit neun Punkten dran. Das stoppten die Gegner natürlich direkt mit einer Auszeit. Von da an lief es wieder bergab und ähnliche Situationen wie im dritten Viertel zeichneten sich ab: viele Turnover, verlegte Freiwürfe, kein Rhythmus vorne im Angriff. Hier und da gab es ein paar schöne herausgespielte Punkte, woran man erkennen konnte, dass man einfach nur als Team spielen muss, um zu bestehen. Daran wird bis zum nächsten Spiel –dann im neuen Jahr- gearbeitet, welches am 13. Januar ist. Gegner ist der TV Vörden, gegen den man die 2 Punkte-Niederlage im Hinspiel wiedergutmachen will. Last but not least: Neele gab ihr Comeback bei den Ladies I. Welcome back!

Es spielten: Toni (2 Punkte, 0/2 Freiwürfe), Kim (8), Miri (2), Neele (1, 1/2), Melina (2), Inga (10, 2/2, 2 Dreier), Toma, Anne (5, 1/7), Clara, Geeske (13, 1/4)



04.12.2017

Von den Black Bulls über den Haufen gerannt

oder auch von den Black Bulls zum Blackout

Wie einigen vielleicht bekannt ist, bekommt jeder Dude eine teaminterne Aufgabe. Meine ist es, allwöchentlich die Spielberichte zu schreiben...oder jemanden zu finden, der das für mich tut. Also sitze ich zu 99,9% nach einem Spiel zu Hause am Laptop und überlege. Was soll ich zu diesem Spiel schreiben?
Ein Blackout macht sich breit, nicht nur nach dem Spiel gegen die Black Bulls aus Osnabrück. Ich halte mich am letzten Hilfsmittel fest - die Statistik:

Vor dem Spiel: Der BBC Osnabrück steht mit 4:2 Siegen auf dem dritten Platz, während die Linden Dudes Ladies I mit 1:5 Siegen auf dem vorletzten Platz stehen. Nach dem Spiel haben sich die Dudes direkt auf den ersten Platz von unten vorgeschoben. So viel also schon mal vorweggenommen: wir haben nicht gewonnen.

Ein paar weitere Fun-Facts:
Punktemäßig stand es nach dem Spiel 29:23 für die Dudes Ladies – wenn man bei Osnabrück nur die Punkte der Topscorerin berücksichtigt und bei den Dudes halt alle Punkte... (Der Rest der Osnabrückerinnen steuerte weitere 56 Punkte hinzu!)

Im Fairnessbereich konnten die Dudes jedoch einen Erfolg verbuchen. 23 Fouls auf Osnabrücker Seite vs. 8 Fouls auf Lindener Seite, da könnte man natürlich auch eine gewisse Zaghaftigkeit unterstellen.

Den Fouls entsprechend wirkten sich auch die Freiwurfversuche aus: 31 Versuche von den Dudes, 12 Versuche der Osnabrücker. Schade nur, dass die Osnabrückerinnen dabei mit einer Quote von 75% trafen, während wir uns mit kümmerlichen 42% begnügten.

Einen satten Unterschied machten auch die Dreipunktewürfe aus. Während bei uns Lindenerinnen kein einziger, noch nicht mal einer mit Brett, durch die Reuse purzelte, verbuchten die Black Bulls 30 (!!!) Punkte von hinter der Linie.

Positiv ist eigentlich einzig und allein das erste Viertel anzusehen. Da konnten wir noch einigermaßen mithalten und ein 17:11 erspielen. Danach brach der rote Faden und wir taten uns immer schwerer damit, unser Spiel gegen die aggressiv und eng verteidigenden Osnabrückerinnen ruhig und durchdacht aufzubauen. Immer öfter verloren wir den Ball schon an der Mittellinie. Wenn wir es aber mal schafften unser System aufzubauen, konnten einige, wenn auch viel zu wenige, schöne Aktionen herausgespielt werden.

Die richtige Strategie für das Rückspiel wurde bei Mecces am Activitytable ausgetüftelt. Die gleichfarbigen (BBC)-Käfer werden blitzschnell umkreist, die Pommesverteidigung fritiert und der Ball versenkt! Guten Appetit und gute Nacht.

Für die Ladies dabei: Miri (2), Melina (2), Toma (1), Antje (2), Anne (7), Inga S. (1), Clara, Geeske (14).



27.11.2017

24 Sekunden

Herzklopfen. Adrenalin rauscht durch die Adern.

Noch 24 Sekunden zu spielen. Die Linden Dudes Ladies I führen mit einem Punkt gegen Rotenburg-Scheeßel, den ungeschlagenen Tabellenführer. 

Tief durchatmen. Der Schiri übergibt den Ball. Rotenburg ist nach einer Auszeit in Ballbesitz. 

Noch 23 Sekunden, die Rotenburger drapieren sich rund um die Dreierlinie. 

Noch 20 Sekunden. Der Pass geht zur einen Seite und dann wieder zur anderen. 

Noch 18 Sekunden. Sie finden keine Lücke in der wachen Dudes Defense. 

Noch 14 Sekunden. Wieder geht der Ball außen hin und her. Man lauert. Kann der Ball abgefangen werden? 

Noch 10 Sekunden. Jetzt bloß kein doofes Foul machen. 

Noch 8 Sekunden. Rotenburg ist die Ruhe selbst. 

Noch 4 Sekunden. Ein Pass zur an die seitliche Zonengrenze. Die Defense verschiebt sich. 

Noch 2 Sekunden. Ein Pass in die Mitte. 

Noch 1 Sekunde. Ein Wurf, ein Treffer. Schlusssirene.

Hängende Schultern. Lange Gesichter. Es hätte so schön sein können.

 

Ja, was soll man noch mehr über dieses Spiel berichten. Man verliert ein Spiel nicht in der letzten Sekunde. Wir hätten uns in den vorherigen Vierteln vom nicht komplett anwesenden Tabellenführerteam absetzen können. Jetzt heißt es: Frust abschütteln und ab ins nächste Spiel.

 

Für die Ladies dabei: Toni, Kim (8), Miri (1), Melina, Inga (7), Toma, Philine (4), Anne (10), Clara, Geeske (8)



1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | ...
© 2013 LINDEN DUDES e.V. | Postfach 910605 | 30426 Hannover