08.04.2019

Griechisches Saisonfinale für die 3. Herren in Schwarmstedt

Obwohl es im letzten Saisonspiel sportlich um nichts mehr ging, lieferte man sich mit den Monkeys ein beinhartes Duell um die Ehre.

Was war das für ein knappes Ding im Hinspiel; Heimsieg mit einem Punkt nach Overtime, was sich im Nachhinein als wichtiger Baustein für den Klassenerhalt entpuppen sollte. Die Schwarmstedter standen zum Saisonfinale bereits als Absteiger fest und waren zudem noch ohne Sieg. Die zahlreich angereisten DUDES rechneten also mit einem lockeren Auslaufen zum Saisonende.

Doch schon beim Betreten des schmucken Spielorts gab es erste Anzeichen dafür, dass die Gastgeber leider etwas ganz anderes vorhatten. "Falls ihr nach dem Spiel noch Lust habt, es gibt jede Menge Bier und Gegrilltes, die halbe Stadt kommt." Hö? Ordnete man dies zunächst als psychologische Kriegsführung der Monkeys ein, so erwies sich dies beim Einlauf in die Halle leider nicht als leeres Versprechen. Nicht nur war der Oberrang der Spielstätte prall gefüllt mit Ultras (darunter auch die ein oder andere DUDES-Supporterin), auch der gegnerische Kader war im Vergleich zum Hinspiel doch noch mal ordentlich angewachsen. Mit Hendrik und Merlin fehlten auf Seite der Gäste zudem die beiden Schlüsselakteure der letzten Spiele. Und dann auch noch so ein großes Spielfeld. Oh man, oh man! Dann auch noch Big Maik an der Pfeife nebst Nachwuchskraft (Prüfungsspiel); schmutzige Tricks musste man also auch in der Schublade lassen. Oh je.

Vom Start weg entwickelte sich ein rasantes und intensives Spiel. West-Coast-Basketball vom Feinsten. Das Schirigespann verteilte gleich mal je ein unsportliches für beide Seiten, um ein wenig Druck vom Kessel zu nehmen. 26:22-Führung für die DUDES nach dem ersten Viertel.

Doch man merkte den Gastgebern an, dass sie sich anscheinend wochenlang im Bootcamp geschunden haben, um im letzten Saisonspiel vor ihren treuen Fans "den Bock umzustoßen", wie ein hoffentlich nicht mehr lange in Hannover tätiger Fußballlehrer sagen würde. Insbesondere der Spieler mit der irreführenden Rückennummer Null versenkte genüsslich diverse Dreier im DUDES-Körbchen, als ob es auf dem Rummel was zu gewinnen gäbe. Und schon lag man zur Halbzeit mit 42:46 zurück. Ob man sich vielleicht doch noch auf ein Unentschieden einigen und direkt an den Tresen könnte?

Leider nein. Auch im 3. Viertel legten die Monkeys los wie Donkey Kong, die Fässer... äh... Bälle landeten viel zu oft bei viel zu unbedrängten Gastgebern und es wurde weiter eingeschenkt wie bei Harald Juhnke. Da nutzte auch Fakeys ü-ber-ra-gen-de Performance mit 100% von der Linie nichts. 60:67 nach dem 3. Viertel.

Auch im letzten Viertel sollte nicht mehr die entscheidende Wende herbeigeführt werden können. An dieser Stelle soll dafür auch nicht nach Entschuldigungen gesucht werden, obwohl die Halle schon echt rutschig war (Eishockey). Und wurde schon erwähnt, dass das Spielfeld echt groß war? Und dann diese vielen Linien. Ein Liniensprint und du fällst hier tot um. Man man man.

Bei einem Endstand von 77:87 ging es dann mit Duschbier in die Kabine. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die Monkeys für die Gastfreundschaft, wenn es nach uns ginge hättet ihr auf jeden Fall die Wildcard für die nächste Saison. Das Angebot für das Grillfest musste man leider ausschlagen, man hatte nämlich schon im Vorfeld den lokalen Griechen ausfindig gemacht und die halbe Höhle reserviert, wo man den Abend und damit auch die Saison bei leichtem Salat und alkoholfreien Getränken ausklingen ließ.

Wir sehen uns nächste Saison!



26.03.2019

Big Point für die Dreite im Abstiegskampf

Gegen dezimierte Ahlemer gelang der Befreiungsschlag.

Dreite mit Edelfan Romy

Dank 11-Mann-Kader konnte man die nur zu sechst angereisten Gäste vom SV Ahlem auch im direkten Vergleich hinter sich lassen. Waren die Twisters im ersten Viertel (14:19) noch in der Lage, durch Slow-Ball, Abgezocktheit und Treffsicherheit von außen immer wieder Nadelstiche zu setzen, so nutzen die DUDES im zweiten Viertel die volle Breite von Kader und Spielfeld; 41:34 Halbzeitführung.

Sorge bereitete nun der Start ins berühmt-berüchtigte dritte Viertel, hatte man dieses im bisherigen Saisonverlauf doch schon mehrfach verpennt. Doch heute sollte man sich keine Blöße geben. Den Trash-Talk des Gegners ließ man größtenteils nicht an sich heran, und auch die Ahlemer Geheimwaffe (Sprungwurf aus der Drehung mit 90%iger Quote von der 14) wollte heute nicht zünden. Mit breitem Scoring und hoher Konzentration bis zum Ende entschied man das Spiel mit 79:57 für sich und holte so sogar den direkten Vergleich! Am 06.04. geht es jetzt zum Saisonfinale im Tabellenkeller nach Schwarmstedt.

Koopmans 20, Leube 10, Ohms 10, Kardaß 9, Bremer 6, Schüler 6, Klein 5, Tietze 5, Nowakowski 4, Oestmann 2, Richert 2



18.03.2019

TSV Stelingen gegen DUDES III - ein Spiel der Runs...

...doof nur, wenn die Runs der Gegner viel länger dauern.

Gezeichnet von der klaustrophobischen Enge der Stelinger Halle: die 3. Herren

Nach den leider etwas deutlicheren Niederlagen gegen Rusbend/Bückeburg und die Dragons rechnete man sich gegen die Gastgeber aus Stelingen doch etwas mehr aus, schließlich ging das Hinspiel denkbar knapp mit einem Pünktchen verloren. Mit zehn Strolchen machte man sich auf den Weg in eine der Spielhallen des Bezirks für welche gilt: "Auslinie gleich Wand, Mannschaften und Publikum ab in die Geräteräume". Dies sollte unserem Transition-Game doch eigentlich entgegenkommen. 

Sprungball gewonnen, kurze Orientierung bei einigen in welche Richtung es ging und ab geht's. Doch schon im ersten Viertel zeigte sich, das die Hausherren mit den beengten Verhältnissen weitaus besser vertraut waren. Dirigiert von Spielertrainer und Ex-DUDE Andre Rossi fanden die Stelinger immer wieder den Weg zum Brett oder den freien Wurf. Trotz Spielfeld in Strandtuchgröße waren die DUDES zu oft den einen entscheidenden Schritt zu weit entfernt vom Gegenspieler, und so ging man mit einem 11:24 Rückstand in die erste Viertelpause.

Das zweite Viertel konnte man dann ein wenig ausgeglichener gestalten und kämpfte sich wieder heran, lies dann aber zum Ende hin die schon gezeigten Schwächen wieder aufblitzen, zuzüglich mangelhaft ausgespielter eigener Angriffe. Man schaffte es leider des öfteren nicht, den beengten Platzverhältnissen mit Spacing entgegenzuwirken, und so knüllte sich alles an der gegnerischen Zone, was die Hausherren zu oft einfach wegverteidigen konnten. Zu allem Überfluss kassierte man auch noch einen Buzzer-Beater von der Dreierlinie. Der Stelinger Spieler mit der Statur eines Jockeys lies sich hierfür zurecht feiern. Das saß, 27:39 zur Halbzeit.

Und dann kam ja auch noch das 3. Viertel. Wie oft stand man in dieser Saison hier schon komplett neben sich und schenkte ganze Spiele her. Doch diesmal war alles anders. Vom Wiederanpfiff weg nahm man das Zepter in die Hand, zog konsequent zum Korb und forcierte so haufenweise Punkte und Fouls des Gegners. Wenn man jetzt noch eine einigermaßen passable Quote von der Linie hätte. DIe Gastgeber wurden zunehmend unruhig, das Spiel kippte, phasenweise war es ein Two-Possession-Game. Mit 47:53 ging es ins letzte Viertel.

So schön der Run im Viertel zuvor war, so frustrierend ging es nun jedoch weiter. Wieder offenbarte man zuviele Lücken in der Abwehr (hatte ich schon erwähnt, dass die Halle in Stelingen wirklich sehr klein ist?) und der TSV zog wieder davon. Am Ende setzte es eine (zu hohe) 57:80-Niederlage und man stand erneut mit leeren Händen da. Egal! Mund abputzen, am kommenden Wochenende wartet das Linie-10-Derby gegen Ahlem. 



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