19.12.2017

DUDES III feiern erfolgreichen Absch(l)uss der Hinrunde

Im letzten Pflichtspiel des Jahres konnte man in Hildesheim nochmal mit einem 100:32-Sieg glänzen.

Alle waren bis in die Haarspitzen motiviert, topfit und heiß. Von Beginn an ließ man nichts anbrennen, jeder sprang für den anderen in die Bresche und ging an sein Limit. Ja, das war eine wirklich gelungene DUDES-Weihnachtsfeier Samstagnacht. Vielen Dank nochmal an die Orga!

Leider hatte man es teamintern irgendwie verpeilt, das für den nächsten Tag erbarmungslos angesetzte Spiel bei Eintracht Hildesheim 3 zu verlegen, und so machten sich am Sonntagnachmittag zehn Schnapsleichen auf den Weg in die Domstadt. Rechtzeitig zum Tipp-Off um 17 Uhr traf die größte Fahne der Welt an der Robert-Bosch-Schule ein. Kurz warmgemacht ("Laufen sie bitte mal auf der Linie entlang!") und ab ins Getümmel. Das Schicksal meinte es gut mit der Dritten: ein Teil der jungen Hildesheimer hatte sich bereits im ersten Nachmittagsspiel gegen die Drachenjugend verausgabt.

Tat man sich in den ersten Minuten noch ein wenig schwer, so konnte man sich dann aber bereits zum Ende des ersten Viertels absetzen (21:7). Man machte die Passwege des Gegners größtenteils zu, und "pflückte die Bälle wie Rosinen", wie es ein Übungsleiter gerne ausdrückte. Man selbst kam überraschend oft durch gute Transition zu schnellen Korberfolgen, insbesondere Finn machte gefühlt über die Häfte seiner 25 Punkte durch Fastbreaks. FASTBREAKS! Nur Stunden nach einer sambucagetränkten Weihnachtsfeier!!(*Scheibenwischerbewegung*) 51:11 zur Halbzeit.

Und als ob das noch nicht genug war, wurde in Hälfte zwei auch noch munter so weitergemacht. Was halten diese Körper noch alles aus? Tough Mudder, Steelman... Leute, das ist die neue Benchmark! Florian musste sich wegen einer Prellung des Brustkorbs (Anführungszeichen-mit-Zeigefinger-Bewegung) zurückhalten, ansonsten wurden alle bösen Geister des Vorabends augeschwitzt. Weiter Fastbreaks, weiter hohes Tempo, 77:16 nach dem 3. Viertel.

Im letzten Viertel musste man dem hohen Einsatz allmählich Tribut zollen, und so kam es in der Defensive des öfteren zu Lücken, durch welche die tapferen Gastgeber ihren Score nochmal verdoppeln konnten. Vorne allerdings blieben die DUDES weiter unnachgiebig wie Stephan bei Geträngebestellungen und machten durch einen "Freier" (Finn-Dreier) die 100 voll.

Zur Belohnung durften dann alle verlorengegangenen Reserven am nächsten Abend beim gemeinschaftlichen Weihnachtsmarktbesuch wieder aufgefüllt werden, wo man einen kurzweiligen und gesitteten Abend bei lecker warmen Kakao verbrachte, und auf gar keinen Fall noch bis tief in die Nacht in der Schateke versackte. Damit endet eine etwas durchwachsene, von etwas Heimschwäche und mehreren unnötigen Niederlagen geprägte Hinrunde mit einem Platz in der ersten Tabellenhälfte und durchaus Potenzial nach oben.

Herschel 25, Ataman 19, Bremer 18, Kunze 12, Schüler 9, Frerichs 7, Oestmann 6, Richert 2, Schöße 2, Demitz



14.12.2017

Yin und Yang bei den Herren III

In Großburgwedel mit einer soliden Leistung, zuhause gegen Yurdumspor mit einer verschlafenen 1. Halbzeit; so liefen die letzten beiden Spiele der DUDES III.

Durch die Schneewehen kämpfte man sich am vorletzten Wochenende in die Hörgerätestadt Großburgwedel, wo man von einem sehr jungen Team in Empfang genommen wurde. Nach jahrelanger Abstinenz im Seniorenbereich schickt der Heimverein wieder eine Mannschaft ins Rennen. Gegen die größtenteils noch relativ unerfahrenen Gegner legte man einen souveränen Auftritt hin. Der Ball lief, die Schüsse fielen und die Defense lies auch nicht allzuviel zu. Eine durch und durch geschlossene Mannschaftsleistung. Besonders zu erwähnen blieb nur das Flugabwehrgeschütz Knufte, der sich so ziemlich jeden Ball in der Defense schnappte, sowie Fatihs Augenbrauencut nach unglücklichem Zusammenstoß mit einem Gegenspieler. Mit einem 89:43-Erfolg fuhr man wieder Richtung Heimat.

Ataman 16, Herschel 15, Frerichs 13, Schüler 10, Kunze 9, Usbeck 9, Demitz 7, Richert 6, Bremer 2, Grüning 2, Schöße

Am darauffolgenden Wochenende erwartete einen mit Yurdumspor Lehrte schon ein anderes Kaliber. Das Team hatte als Neuling in der vergangenen Saison noch meistens kassiert, doch schnell wurde klar, dass sich die Gäste im Vergleich zur Vorsaison enorm verstärkt hatten. Zu allem Überfluss verpennte das Heimteam auch noch fast die komplette erste Hälfte. Mit einem fiesen 20:39 ging es in die Halbzeitpause. Hatte Starfotograf Seba etwa schon wieder für zu viel Ablenkung gesorgt? Oder das Spielerfotoshooting vor Anpfiff mit Finns Mutter? Auf jeden Fall musste mal wieder eine von Stephans Motivationsbrüllduschen her. Aufwachen, zurückkommen, wegknallen! Elektrisiert kam man aus den Katakomben und bot den Gästen anschließend einen heißen Tanz. 20 Punkte schenkte man im dritten Viertel ein, soviel wie in der kompletten ersten Hälfte. Leider verstrickte man sich aber in zu viel Klein-Klein-Plalaver mit dem Gegner und fand hinten kein richtiges Mittel gegen den Starspieler der Gäste. Ali Berk lieferte 31 Punkte ab, die meisten nicht gerade schön, aber zählen taten sie leider trotzdem. Zwar kämpfte man sich gegen Ende des Spiels noch einmal auf 7 Punkte heran, doch es sollte nicht mehr reichen. In Zukunft gib es vorm Anpfiff eine Runde Espressi.

Ataman 13, Demitz 12, Frerichs 9, Bremer 8, Herschel 6, Schüler 4, Klein 2, Oestmann 1, Kunze, Schöße 



27.11.2017

Niederlage gegen Ahlem rückt bei sexy Fotoshooting in den Hintergund

Trotz ansprechender Leistung hat es am Ende gegen den SV Ahlem nicht gereicht. Lag es eventuell daran, dass die DUDES-III-Recken abgelenkt waren?

Überraschend hatte sich nämlich Star-Fotograf Seba Gee-Spot angekündigt, um die strammen Herren der Dritten ins rechte Licht zu rücken. Die Jungs fühlten sich aufgrund der Auswahl als Modelle für den neuen Pirelli-Kalender 2018 überaus geschmeichelt und spielten immer wieder mit der sie ständig verfolgenden Kamera.

Zu Beginn des Spiels schien das der Konzentration noch keinen Abbruch zu tun. Man startete fulminant gegen den Favoriten aus dem Westen Hannovers, das erste Viertel ging mit 17:10 an die Topmodels aus Linden. Heidi Klum hätte fleißig Fotos verteilt. Sollte man dem physisch überlegenen Gegner ein Schnippchen schlagen können? Doch im 2. Viertel wendete sich das Blatt. Ahlem holte rasch auf, man selber lies ein wenig was liegen ("Fotografiert er gerade mich?") und die Gäste zogen vorbei. Bei sich nähernder Halbzeitpause frohlockten einige Gästespieler bereits ("Los Jungs, die sind fertig, die können nicht mehr!"). Eine bessere Motivation konnte man sich natürlich nicht wünschen, legte den Schalter nochmal um und kam zum Pausentee noch einmal auf 25:28 heran.

In der Kabine balgten sich die DUDES um den einzigen Spiegel, während Aushilfscoach Oestmann verzweifelt versuchte, die Aufmerksamkeit auf die eigenen Stärken zu fokussieren ("Ist das Spliss?").

Im 3. Viertel schien man dann mit den Gedanken wirklich schon auf den Laufstegen der Welt zu sein. Hinten trafen die Ahlemer vermehrt ihre offenen Würfe, vorne wurden ein ums andere mal vermeintlich leichte Punkte am Brett liegen gelassen. Auch die Würfe von draußen wollten nicht mehr. Der Gegner zog davon, 35:50. 

Im letzten Viertel war dann aber nicht mehr nur die Kamera fokussiert. Die Defense stand wieder besser und vorne lief der Ball wieder ähnlich gut wie zu Beginn der Partie. Man lies sich nie richtig abschütteln, konnte aber den Rückstand auch nicht mehr gutmachen. Am Ende stand ein 54:67 auf der Tafel. Aber wer braucht schon den sportlichen Erfolg, wenn er im Sommer an der Strandpromenade von Cannes durch das Blitzlichtgewitter flanieren darf?

Ataman 16, Herschel 8, Frerichs 7, Demitz 5, Till Grüning 4 (im ersten Spiel), Bremer 4, Richert 4, Schöße 4, Kunze 2, Oestmann



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